Lexware auf dem Mac: was läuft und was nicht
Die kurze Antwort: Lexware Office, früher lexoffice, läuft im Browser und damit auch auf MacBook und iMac. Die klassischen Lexware-Programme wie Lexware buchhaltung oder faktura+auftrag gibt es nur für Windows. Eine eigene macOS-App bietet Lexware nicht an.
Welcher Weg für dich passt, hängt davon ab, was du am Mac erledigen willst: die ganze Buchhaltung oder vor allem Angebote und Rechnungen.
Lexware Office: im Browser, auch auf dem Mac
Lexware Office ist eine Cloud-Software. Du meldest dich mit E-Mail-Adresse und Passwort an und arbeitest im Browser. Unterstützt werden laut Lexware jeweils die aktuellen Versionen von Safari, Chrome, Firefox und Edge. Deine Daten liegen in Rechenzentren im Raum Frankfurt am Main.
Für unterwegs gibt es Apps für iPhone, iPad und Android. Die iPad-App lässt sich auch auf Macs mit Apple-Chip installieren, eine eigene macOS-App ist sie aber nicht.
Rechnungen und E-Rechnungen im ZUGFeRD- und XRechnung-Format enthält Lexware Office ab dem Tarif M. Der kleinste Tarif S deckt sie nicht ab.
Lexware-Programme für Windows und der Mac
Die Desktop-Programme, etwa Lexware buchhaltung, lohn+gehalt, faktura+auftrag oder warenwirtschaft, sind für Windows gebaut. In den Systemvoraussetzungen führt Lexware macOS ausdrücklich als Umgebung, die für diese Programme nicht vorgesehen ist. Mac-Nutzern empfiehlt Lexware stattdessen Lexware Office.
Zur Nutzung über eine Windows-Virtualisierung wie Parallels macht Lexware keine Angaben. Windows auf ARM-Prozessoren schließt Lexware allerdings aus, und auf Macs mit Apple-Chip läuft Windows in Parallels als ARM-Version. Wer diesen Weg trotzdem gehen will, klärt das am besten vorher mit Lexware.
Angaben zu Lexware laut Systemvoraussetzungen, Preisübersicht und Mac-Seite von Lexware, Stand September 2026.
Wenn du am Mac vor allem Angebote und Rechnungen schreibst
Liegt deine Buchhaltung beim Steuerbüro und schreibst du selbst vor allem Angebote und Rechnungen, brauchst du dafür keine Buchhaltungsplattform im Browser. Qwit ist eine native Mac-App nur für diesen Teil: Angebote schreiben, daraus Rechnungen und E-Rechnungen machen und im Blick behalten, was noch offen und was bezahlt ist.
Nativ und lokal
Qwit kommt aus dem Mac App Store, startet sofort und funktioniert auch offline. Deine Rechnungen liegen auf deinem Mac und auf Wunsch in deiner privaten iCloud. Ein Qwit-Konto gibt es nicht.
E-Rechnung inklusive
Jede Rechnung entsteht als PDF und als E-Rechnung im ZUGFeRD-Format, schon im kostenlosen Tarif. XRechnungen für Behörden erstellst du mit Qwit Pro.
Vom Angebot zur Teilrechnung
Angebote schreibst du wie Rechnungen. Sagt dein Kunde zu, wird daraus mit einem Klick die Rechnung, auch in mehreren Teilrechnungen nach Position und Menge. Qwit zeigt dir, was noch abzurechnen ist.
Prüfung statt Fachwissen
Vor dem Export prüft Qwit wichtige Pflichtangaben, IBAN und USt-IdNr. und zeigt dir, was noch fehlt. Rechnungsrecht musst du dafür nicht können.

Wann Lexware Office die bessere Wahl ist
Wenn du laufende Buchhaltung mit Belegerfassung führst, deine Umsatzsteuer-Voranmeldung direkt aus der Software abgeben willst oder dein Steuerbüro einen Online-Zugriff auf deine Zahlen erwartet, bist du bei einer Buchhaltungsplattform wie Lexware Office richtig. Diese Aufgaben lässt Qwit bewusst weg.
Besteht deine Buchhaltung dagegen aus Angeboten, Rechnungen, Zahlungsstatus und einem Ordner für die Steuerberatung, ist Qwit der kürzere Weg: E-Rechnung inklusive, Behörden-Rechnungen als XRechnung mit Pro. Was ab wann gilt, steht in unserem Überblick zur E-Rechnungspflicht, und wie du die erste E-Rechnung erstellst, im Einstieg E-Rechnung erstellen als Freelancer.
Häufige Fragen zu Lexware und Mac.
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